Grossherbivoren in grossflaechige Beweidungssystemen: Erfahrungen aus den Niederlanden

1 Einleitung

2 Die ursprüngliche ökologische Rolle großer Graser

3 Verwilderung (dedomestication) von Haustieren

4 Die niederländische Naturpolitik

4.1 Die Naturpolitik für natürliche Ökosysteme, oder das Beispiel: der Oostvaardersplassen

4.2 Die Naturpolitik für naturnahe Flächen und andere Gebiete, Schiene 2 und 3

4.3 Natur, Wald und Landschaft, auf dem Weg ins 21. Jahrhundert

5 Optionen beim Beweidungssystem

6 Krankheiten und Tierschutz

6.1 Krankheiten
6.2 Tierschutz
6.3 Kadaver für Aasfresser
6.4 Nahrung
6.5 Bullensterben

7 Der nationale Veterinärausschuß für Naturräume

8 Strategiepapier zur Beweidung in Naturräumen

8.1 Der Kontext
8.2 Was wird mit den Ergebnissen gemacht?
8.3 Leitlinie Großherbivoren

9 Internationale Perspektive und Zusammenarbeit

9.1 Ehemalige Kolchosen und russische Truppenübungsplätze
9.2 Internationales Recht
9.3 Schlußfolgerungen

10 Ausblick

1. Einleitung

Großherbivoren in großflächige Beweidungssystemen: Erfahrungen aus den Niederlanden, von der Politik zum Management; daß ruft die Frage auf: sind die Niederlande ein Pionierland, wenn es um großflächige Beweidungssystemen in Naturräumen geht? Auf jeden Fall höre ich das immer wieder. Und auch ich selbst bekomme bei meiner Arbeit als Referent im Bereich Naturschutz diesen Eindruck. In den letzten Jahren hatte ich nämlich sehr viel mit diesem Thema zu tun. Immer mehr, wie mir scheint.

Und das hat schon seine Gründe. Zunächst die Brisanz dieses Themas in der niederländischen Öffentlichkeit. Man sorgte sich um die rechtzeitige Zufütterung der Rinder, Pferde und Rothirsche. Und man fragte sich, warum in einem ziemlich großen Naturschutzgebiet von ungefähr 5.600 ha am Ende des Winters 1998 - 1998
90 Tiere, davon 50 ältere Bullen, einfach verendeten, ohne daß etwas dagegen getan wurde. Die Zwischenfälle führten sogar dreimal zu einer Debatte im Parlament. Ein weiterer Grund ist das internationale Interesse für unser Konzept.

In der Tat, auf dem Gebiet von Beweidungssystemen in Naturräumen sind die Niederlande ein Pionierland. Die ersten Experimente gab es schon in den siebziger Jahren. Eingesetzt wurden nicht nur Schafherden, sondern auch Pferde und Rinder.

Gegenüber mechanischen Maßnahmen hat ein Beweidungssystem unseres Erachtens den Vorteil der größeren Natürlichkeit. Es entspricht mehr dem Prinzip der Dauerhaftigkeit. Außerdem kommt es billiger. Allerdings ist Beweidung durch Rinder und Pferde nicht das Allheilmittel, mit dem alle Naturschutzziele erreicht werden können. Wenn diese Ziele zum Beispiel mit einer herkömmlichen Heuwirtschaft zusammenhängen, geht das heute eigentlich nur mit Hilfe von Mähmaschinen.

Die Wahl der Beweidung statt traditioneller Pflegemaßnahmen hängt zusammen mit einem Interesse für Natur mit einem natürlichen Charakter. Dieses Interesse entstand in den Niederlanden in den frühen Achtzigern. An sich ist das nicht so verwunderlich. Denn die Niederlande sind ein in hohem Maße verstädtertes Land, gleichzeitig aber auch ein Land mit sehr guten Chancen für weiträumige neue Naturgebiete. Dies verdanken wir der besonderen geographischen Lage: an der Nordseeküste am Rande des europäischen Kontinents, wo oft auf kleinem Raum im Boden und dadurch auch im Wasserhaushalt große Unterschiede auftreten. Und Boden und Wasser sind Schlüsselfaktoren, wenn man neue Naturräume schaffen will.

Es gab also günstige Rahmenbedingungen. Und davon haben begeisterte und durchsetzungsfähige Naturschützer Gebrauch gemacht. Da kamen die Dinge in Gang. Plötzlich standen an der Grenze einige Lastwagen mit Heckrindern und Koniks aus Polen und Deutschland. Das war vor etwa fünfzehn Jahren. Und rückblickend dürfen wir froh sein, daß wir das damals gemacht haben. Wir haben viel gelernt, obwohl wir noch lange nicht am Ziel sind. Die Perspektiven sind aber gut.


3. Verwilderung (dedomestication) von Haustieren

Welche Pflanzenfresser könnten nun in unseren Naturlandschaften einen Platz haben? Wildlebende Arten sind heute das Rot-, Reh- und Damwild, das Wildschwein, der Elch, der Europäische Bison, der Hase, das Kaninchen und Wildgänse. Zu denken ist ferner an verschwundene Arten wie Wildrinder und Wildpferde wie den Tarpan, aber auch an Haustiere: Rinder, Pferde, Schafe und Ziegen. Die Bedeutung der wildlebenden Pflanzenfresser und der Tiere, die sie ersetzen sollen, liegt vor allem darin, daß sie eine Schlüsselrolle im Ökosystem spielen. Domestizierte Pflanzenfresser dagegen funktionieren in erster Linie als Landschaftspfleger, obwohl auch sie das Ökosystem beeinflussen.

Jeder große Pflanzenfresser soll, so eine Theorie, seine eigene, spezifische ökologische Nische haben. Weil es heute keine Wildrinder und Wildpferde mehr gibt, fehlt daher auch deren Funktion im Ökosystem. Und es ist wichtig, diese Lücke zu schließen.

Damit komme ich auf eine Reihe von Fragen:

Ist es möglich, aus domestizierten Haustieren wieder Wildtiere zu machen?
Ich denke da insbesondere an verhältnismäßig urwüchsige Rinder- und Pferderassen.

Einige alte Rassen haben, wie es scheint, noch Eigenschaften ihrer wildlebenden Vorfahren.

Werden solche Tiere in der freien Wildbahn die ökologische Nische ihrer Voreltern besetzen?

Welche Rassen eignen sich am besten zur Auswilderung in Mittel- und Osteuropa?

Eignen sich da Heckrinder und Koniks?

Letzere weisen übrigens Ähnlichkeit mit dem aus Rückkreuzungen hervorgegangenen Tarpan auf.

Stehen alte Rassen zur Verfügung, wie zum Beispiel das Estnische Landpferd?

Es sollte eine Bestandsaufnahme solcher Rassen aufgestellt werden.

Während des Domestizierungsprozesses sei die Hirnmasse um 15 bis 25 % geschrumpft.

Welchen Effekt hat das auf die Rückentwicklung?
Die Abnahme der Hirnmasse ist auch bei Przewalskipferden festgestellt worden, die seit dem Beginn dieses Jahrhunderts in Gefangenschaft gelebt haben. Kreuzung mit einem Mongolischen Hengst (1906) und starke Inzucht dürften die Form der Gehirnschale bei diesen Tieren beeinflußt haben.
Kann die Hirnmasse nach der Entlassung in die freie Wildbahn wieder zunehmen?

5. Optionen beim Beweidungssystem

Betrachten wir jetzt genauer das Thema Beweidung beim Management von Naturräumen. Denkt man an diese Lösung, dann stellen sich mehrere Fragen. Zum Beispiel: Welche Tiere sind geeignet und welches Beweidungssystem wäre angemessen?

Welche Tiere man wählen soll, hängt vor allem von den Naturschutzzielen ab. Dafür sind wiederum mehrere Faktoren bestimmend: das Klima und andere Standortbedingungen wie der Umfang des Gebiets, die Vegetation und abiotische Elemente, aber auch die Interessen der Landwirte und die Nachfrage nach tierischen Produkten. Eine wichtige Rolle spielen auch die Kosten. Außer Personalkosten geht es da um die Beschaffung der Tiere, Zäune, Trinkwasser, Zusatzfutter und eventuell Unterkünfte.

Bei der Wahl des Beweidungssystems gibt es zunächst die Alternative ganzjährige oder saisonale Beweidung. Letzteres kann Verschiedenes bedeuten: Beweidung in der Sommersaison, aber auch nur im Frühling und Herbst oder nur im Winter. Auch hier hängt es vom Gebiet und von den Naturschutzzielen ab, welche Option empfehlenswert ist.

Verschiedene Optionen gibt es auch beim Ausmaß des menschlichen Einflusses. Unter diesem Gesichtspunkt sind u.a. folgende Systeme zu unterscheiden:

das System der freien Wildbahn:
  • Die Tiere haben keinen Besitzer und können frei durch das Gebiet umherziehen.
das System des südenglischen New Forest :
  • Auch bei diesem System können die Tiere frei durch eine Art Wildnis umherziehen.
  • Es gibt aber ein individuelles oder gemeinsames Eigentum.
  • Das bedeutet aber keine Aufteilung in kleinere Herden.
  • Zur Regulierung der Population werden alljährlich im Herbst überzählige Tiere weggeholt.
das landwirtschaftliche System:
  • Jeder Besitzer hält seine eigenen Tiere auf umzäuntem Gelände.
  • Der Entzug der Tiere orientiert sich an den Bedürfnissen des Landwirts.
  • Jeder Besitzer hält seine eigenen Tiere auf umzäuntem Gelände.
  • Der Entzug der Tiere orientiert sich an den Bedürfnissen des Landwirts.
das landwirtschaftliche System:
  • Jeder Besitzer hält seine eigenen Tiere auf umzäuntem Gelände.
  • Der Entzug der Tiere orientiert sich an den Bedürfnissen des Landwirts.
  • Jeder Besitzer hält seine eigenen Tiere auf umzäuntem Gelände.
  • Der Entzug der Tiere orientiert sich an den Bedürfnissen des Landwirts.
  • Auch bei diesem System können die Tiere frei durch eine Art Wildnis umherziehen.
  • Es gibt aber ein individuelles oder gemeinsames Eigentum.
  • Das bedeutet aber keine Aufteilung in kleinere Herden.
  • Zur Regulierung der Population werden alljährlich im Herbst überzählige Tiere weggeholt.
das landwirtschaftliche System:
  • Jeder Besitzer hält seine eigenen Tiere auf umzäuntem Gelände.
  • Der Entzug der Tiere orientiert sich an den Bedürfnissen des Landwirts.
  • Jeder Besitzer hält seine eigenen Tiere auf umzäuntem Gelände.
  • Der Entzug der Tiere orientiert sich an den Bedürfnissen des Landwirts.
das landwirtschaftliche System:
  • Jeder Besitzer hält seine eigenen Tiere auf umzäuntem Gelände.
  • Der Entzug der Tiere orientiert sich an den Bedürfnissen des Landwirts.
  • Jeder Besitzer hält seine eigenen Tiere auf umzäuntem Gelände.
  • Der Entzug der Tiere orientiert sich an den Bedürfnissen des Landwirts.
das System des südenglischen New Forest :
  • Auch bei diesem System können die Tiere frei durch eine Art Wildnis umherziehen.
  • Es gibt aber ein individuelles oder gemeinsames Eigentum.
  • Das bedeutet aber keine Aufteilung in kleinere Herden.
  • Zur Regulierung der Population werden alljährlich im Herbst überzählige Tiere weggeholt.
das landwirtschaftliche System:
  • Jeder Besitzer hält seine eigenen Tiere auf umzäuntem Gelände.
  • Der Entzug der Tiere orientiert sich an den Bedürfnissen des Landwirts.
  • Jeder Besitzer hält seine eigenen Tiere auf umzäuntem Gelände.
  • Der Entzug der Tiere orientiert sich an den Bedürfnissen des Landwirts.
das landwirtschaftliche System:
  • Jeder Besitzer hält seine eigenen Tiere auf umzäuntem Gelände.
  • Der Entzug der Tiere orientiert sich an den Bedürfnissen des Landwirts.
  • Jeder Besitzer hält seine eigenen Tiere auf umzäuntem Gelände.
  • Der Entzug der Tiere orientiert sich an den Bedürfnissen des Landwirts.
  • Auch bei diesem System können die Tiere frei durch eine Art Wildnis umherziehen.
  • Es gibt aber ein individuelles oder gemeinsames Eigentum.
  • Das bedeutet aber keine Aufteilung in kleinere Herden.
  • Zur Regulierung der Population werden alljährlich im Herbst überzählige Tiere weggeholt.
das landwirtschaftliche System:
  • Jeder Besitzer hält seine eigenen Tiere auf umzäuntem Gelände.
  • Der Entzug der Tiere orientiert sich an den Bedürfnissen des Landwirts.
  • Jeder Besitzer hält seine eigenen Tiere auf umzäuntem Gelände.
  • Der Entzug der Tiere orientiert sich an den Bedürfnissen des Landwirts.
das landwirtschaftliche System:
  • Jeder Besitzer hält seine eigenen Tiere auf umzäuntem Gelände.
  • Der Entzug der Tiere orientiert sich an den Bedürfnissen des Landwirts.
  • Jeder Besitzer hält seine eigenen Tiere auf umzäuntem Gelände.
  • Der Entzug der Tiere orientiert sich an den Bedürfnissen des Landwirts.
  • Die Tiere haben keinen Besitzer und können frei durch das Gebiet umherziehen.
das System des südenglischen New Forest :
  • Auch bei diesem System können die Tiere frei durch eine Art Wildnis umherziehen.
  • Es gibt aber ein individuelles oder gemeinsames Eigentum.
  • Das bedeutet aber keine Aufteilung in kleinere Herden.
  • Zur Regulierung der Population werden alljährlich im Herbst überzählige Tiere weggeholt.
das landwirtschaftliche System:
  • Jeder Besitzer hält seine eigenen Tiere auf umzäuntem Gelände.
  • Der Entzug der Tiere orientiert sich an den Bedürfnissen des Landwirts.
  • Jeder Besitzer hält seine eigenen Tiere auf umzäuntem Gelände.
  • Der Entzug der Tiere orientiert sich an den Bedürfnissen des Landwirts.
das landwirtschaftliche System:
  • Jeder Besitzer hält seine eigenen Tiere auf umzäuntem Gelände.
  • Der Entzug der Tiere orientiert sich an den Bedürfnissen des Landwirts.
  • Jeder Besitzer hält seine eigenen Tiere auf umzäuntem Gelände.
  • Der Entzug der Tiere orientiert sich an den Bedürfnissen des Landwirts.
  • Auch bei diesem System können die Tiere frei durch eine Art Wildnis umherziehen.
  • Es gibt aber ein individuelles oder gemeinsames Eigentum.
  • Das bedeutet aber keine Aufteilung in kleinere Herden.
  • Zur Regulierung der Population werden alljährlich im Herbst überzählige Tiere weggeholt.
das landwirtschaftliche System:
  • Jeder Besitzer hält seine eigenen Tiere auf umzäuntem Gelände.
  • Der Entzug der Tiere orientiert sich an den Bedürfnissen des Landwirts.
  • Jeder Besitzer hält seine eigenen Tiere auf umzäuntem Gelände.
  • Der Entzug der Tiere orientiert sich an den Bedürfnissen des Landwirts.
das landwirtschaftliche System:
  • Jeder Besitzer hält seine eigenen Tiere auf umzäuntem Gelände.
  • Der Entzug der Tiere orientiert sich an den Bedürfnissen des Landwirts.
  • Jeder Besitzer hält seine eigenen Tiere auf umzäuntem Gelände.
  • Der Entzug der Tiere orientiert sich an den Bedürfnissen des Landwirts.
das System des südenglischen New Forest :
  • Auch bei diesem System können die Tiere frei durch eine Art Wildnis umherziehen.
  • Es gibt aber ein individuelles oder gemeinsames Eigentum.
  • Das bedeutet aber keine Aufteilung in kleinere Herden.
  • Zur Regulierung der Population werden alljährlich im Herbst überzählige Tiere weggeholt.
das landwirtschaftliche System:
  • Jeder Besitzer hält seine eigenen Tiere auf umzäuntem Gelände.
  • Der Entzug der Tiere orientiert sich an den Bedürfnissen des Landwirts.
  • Jeder Besitzer hält seine eigenen Tiere auf umzäuntem Gelände.
  • Der Entzug der Tiere orientiert sich an den Bedürfnissen des Landwirts.
das landwirtschaftliche System:
  • Jeder Besitzer hält seine eigenen Tiere auf umzäuntem Gelände.
  • Der Entzug der Tiere orientiert sich an den Bedürfnissen des Landwirts.
  • Jeder Besitzer hält seine eigenen Tiere auf umzäuntem Gelände.
  • Der Entzug der Tiere orientiert sich an den Bedürfnissen des Landwirts.
  • Auch bei diesem System können die Tiere frei durch eine Art Wildnis umherziehen.
  • Es gibt aber ein individuelles oder gemeinsames Eigentum.
  • Das bedeutet aber keine Aufteilung in kleinere Herden.
  • Zur Regulierung der Population werden alljährlich im Herbst überzählige Tiere weggeholt.
das landwirtschaftliche System:
  • Jeder Besitzer hält seine eigenen Tiere auf umzäuntem Gelände.
  • Der Entzug der Tiere orientiert sich an den Bedürfnissen des Landwirts.
  • Jeder Besitzer hält seine eigenen Tiere auf umzäuntem Gelände.
  • Der Entzug der Tiere orientiert sich an den Bedürfnissen des Landwirts.
das landwirtschaftliche System:
  • Jeder Besitzer hält seine eigenen Tiere auf umzäuntem Gelände.
  • Der Entzug der Tiere orientiert sich an den Bedürfnissen des Landwirts.
  • Jeder Besitzer hält seine eigenen Tiere auf umzäuntem Gelände.
  • Der Entzug der Tiere orientiert sich an den Bedürfnissen des Landwirts.
6.2
Tierschutz
Das Thema Tiergesundheit ist verknüpft mit dem Thema Tierschutz. Fragen, die in der Diskussion über diese Themen immer wieder gestellt werden, sind:
  • Wann ist die Krankheit eines Tieres als natürlich zu betrachten und wann ist menschliches Eingreifen erforderlich?
  • Welche Pflichten hat der Manager?
  • Welche Rechte haben die Tiere?
  • Wann ist der Eigentümer eines Tieres rechtlich oder moralisch verpflichtet, einzugreifen?
  • Gibt es das Risiko der Wilderei?
  • Was ist die Relation mit großen Fleischfressern?

In den Niederlanden gibt es oft eine Kontroverse zwischen Tierschützern und denjenigen, die für das Management der Bestände verantwortlich sind. Und in anderen Ländern gibt es diese Kontroverse mit Sicherheit auch. Mit meinen Fragen habe ich versucht, das Problem klar zu umreißen. Es empfiehlt sich zwischen natürlichen Ökosystemen und naturnaher Natur zu differenzieren. Oder in ethischen Termen: zu unterschieden zwischen Tierethik und Ökoethik.

Oberhalb der punktierten Linie ist die Lage der naturnahen Flächen dargestellt. Hier sollten Tiere als Individuen betrachtet werden. Unterhalb dieser Linie geht es um natürliche Ökosysteme. Tiere sind hier als Teil des Ökosystems zu betrachten, und das Management sollte hier an der Population orientiert sein. Die Individuen sind weniger wichtig als die Population. Weil das Überleben einer Population von ihrer genetischen Stärke abhängt, sollte der negative Einfluß schwächerer Tiere minimiert werden.
Dies bedeutet, daß die Entwicklung der Population, d.h. die Paarung und das Überleben unter schwierigen Umständen vor allem der Natur selbst überlassen wird. Entscheidend für Leben und Tod sind insbesondere streßvolle Perioden wie Geburten, strenge Winter und Dürreperioden. Welche Verantwortung der Mensch da trägt, darüber hatten wir in den Niederlanden bereits heiße Diskussionen. Das niederländische Recht verlangt, daß jeder, der einem leidenden Tier begegnet, diesem Tier Hilfe leistet. Nimmt man den Rechtstexten genau beim Wort, dann könnte man zu der Schlußfolgerung kommen, das gelte auch für Erdwürmer und Mäuse. Daß dies tatsächlich so vom Gesetzgeber gemeint sein soll, darf man wohl ausschließen. Zur Zeit wird eine spezifisch auf Naturräume zugeschnittene Tierschutzpolitik entwickelt. Dabei geht es u.a. darum, festzuschreiben, in welchen Situationen Leiden unnatürlich oder unnötig ist und in welchen Situationen Leiden etwas Natürliches ist. Tiere haben das Recht, geboren zu werden, aufzuwachsen, zu leben, krank zu sein und zu sterben. Das ist der normale Kreislauf des Lebens.
Ein Beispiel: Es gibt Fälle, daß – wie hier in die Oostvaardersplassen - ein Fohlen von seiner Mutter verlassen wird. In der Natur ist so ein Fohlen dem Tode gewidmet.
6.3 Kadaver für Aasfresser
Ein weiterer interessanter Punkt ist, ob man Kadaver für Aasfresser liegenlassen sollte. Bei toten Bäumen ist das inzwischen keine Frage mehr. Die meisten Förster kennen die Bedeutung von Baumhöhlen für Insekten, Vögel und Marder, aber auch für Pilze. Sie wissen, daß sterbende Bäume mehr Leben beherbergen als gesunde Exemplare. Nun, auch Aas hat eine wichtige Funktion, nicht nur für Maden, Käfer und Fliegen, sondern auch für den Seeadler und das Wildschwein.
6.5 Bullensterben
Im frühen Frühjahr 1999 starben im Gebiet Oostvaardersplassen plötzlich etwa 50 Bullen, ein Zwischenfall, über den die Presse wenig differenzierte Berichte brachte. Dies führte zu empörten Reaktionen von Bürgern und sogar zu Fragen im Parlament.
Population
1-1-1999
Gestorben
Mortalität
Abschuß
Rinder, davon
493
71
15%
  • alte Bullen
50
6
  • Junge Tiere
170
14
8%
  • ältere Kühe
7
2
Pferde
370
14
4%
3
Rothirsche
370
6
1,5%
2
Total
1233
91
7,4%
Auf diesen Zwischenfall möchte ich jetzt kurz eingehen. Er ist nämlich sehr lehrreich. Also, was ist eigentlich passiert?
Im Gebiet Oostvaardersplassen leben etwa 1250 große Graser, davon fast 500 Rinder. Diese Tiere kennen eine Hierarchie. Die älteren Bullen sondern sich ab und leben in einem kleinen Revier. Diese Tiere haben nun bei abnehmendem Nahrungsangebot keine bessere Weideflächen aufgesucht. Statt dessen sind sie in stumpfe Lethargie versunken und unerwartet ohne inakzeptables Leiden gestorben.
Dies gibt Anlaß zu einigen Fragen:
 
Hätte Zufütterung geholfen?
  • Wir glauben das nicht. Das hätte nämlich andere, aktivere Tiere angezogen und so zu Verdrängung und Kämpfen geführt.
  • Und für die gesamte Population wäre die Maßnahme eher von Nachteil gewesen.
  • Bei besserer Ernährung werden weibliche Tiere nämlich früher fortpflanzungsfähig.
  • Zufütterung hätte also den natürlichen Rhythmus der Geburten im Frühling stören können.
War Zufütterung wirklich nötig?
  • Auch diese Frage glauben wir verneinen zu müssen.
  • Die Wintermortalität betrug 7,5 % des Bestands.
  • Das entspricht einem Durchschnittsalter von 13,5 Jahren, einem für diese Tierart recht hohen Wert.
  • Allerdings war hier noch niemals eine Gruppe Tiere gestorben.
  • In früheren Jahren war die Mortalität viel geringer.
  • Da sollte man aber bedenken, daß das Durchschnittsalter zunimmt und damit auch die Chance, daß eine größere Zahl von Tieren stirbt, wenn die Umstände am schlechtesten sind.
Ist das Gebiet zu klein, um eine so große Population zu tragen?
  • Auch auf diese Frage muß jetzt noch die Antwort "Nein" gegeben werden.
  • Die Biomasse ist hoch.
  • Das Sterben betraf nur eine bestimmte Gruppe Tiere mit niedriger Mobilität.
Hätte der für das Management Verantwortliche eingreifen müssen?
  • Der Manager soll eingreifen, wenn die Tiere unnötig und auf eine inakzeptable Weise leiden.
  • Davon ist aber keine Rede gewesen. Im übrigen wurden einige Tiere, bei denen damit gerechnet werden konnte, abgeschossen.
War das Bullensterben gut für die übrigen Tiere?
  • Die Möglichkeiten, in der Hierarchie der Herde aufzusteigen, sind jetzt größer als vorher.
  • Ferner ist ein ganzes Gebiet freigekommen.
  • Es dürfte einige Zeit dauern, bevor die anderen Tiere dieses Gebiet wieder besetzen.
  • Auch für die Jungkühe ist das Verschwinden der alten Bullen ein Vorteil.
  • Es kann ihnen schaden, wenn sie zu früh und von zu schweren Bullen gedeckt werden.
  • Dieses Problem ist jetzt viel geringer.
  • Ein Zwischenfall wie dieser gehört offenbar zum Lebenszyklus .
  

8. Strategiepapier zur Beweidung in Naturräumen

8.1 Der Kontext

Beweidung durch Tiere in freier Wildbahn gibt oft Anlaß zu heißen Diskussionen: über das Risiko für landwirtschaftliche Betriebe, über Exportanforderungen in und außerhalb der EU, über Tierschutzaspekte usw.

Auch im Ministerium selbst hat der Plan Diskussionen ausgelöst. Referenten für Veterinärfragen, die Abteilung Landwirtschaft und die Abteilung Naturschutz betrachteten ihn aus verschiedenen Blickwinkeln. Ferner haben Agrarverbände, der Tierschutzverband, die Öffentlichkeit und sogar das Parlament sich in die Diskussion eingemischt. Offenbar war es schwierig, die Information so zu präsentieren, daß jeder ein klares Bild von den Argumenten bekam. Darum wurde beschlossen, ein Papier zum Thema Großgraser in den Naturräumen zu verfassen.

1999 wird dieses Papier fertig sein. Das Ziel ist, über folgende Fragen zu informieren:

  • die Regierungspolitik in Sachen Großgraser in Naturräumen
  • Naturschutzziele: Was läßt sich mit den großen Gräsern erreichen?
  • Tierschutz: Ethik und Reproduktionsfähigkeit des Bestands
  • Tierkrankheiten: Wie bekommt man die Risiken im Griff?
  • rechtliche Fragen
  • Kommunikation und Umsetzung.

8.2 Was wird mit den Ergebnissen gemacht?

  • Anhand der Ergebnisse wird das Parlament kurz informiert (Leitlinie Großherbivoren, sehe 8.3).
  • Sie dienen der Information von Naturmanagement-Organisationen.
  • Sie dienen als Grundlage für die Entscheidungsfindung im Hinblick auf nationales und EU-Recht.
  • Sie dienen als Basis für ein Sonderheft der niederländischen Zeitschrift für Naturschutz, das auch in englischer Übersetzung erscheinen wird.

  • Anhand der Ergebnisse wird das Parlament kurz informiert (Leitlinie Großherbivoren, sehe 8.3).
  • Sie dienen der Information von Naturmanagement-Organisationen.
  • Sie dienen als Grundlage für die Entscheidungsfindung im Hinblick auf nationales und EU-Recht.
  • Sie dienen als Basis für ein Sonderheft der niederländischen Zeitschrift für Naturschutz, das auch in englischer Übersetzung erscheinen wird.

8.3 Leitlinie Großherbivoren

  • BRIEF DES FÜR NATURSCHUTZ ZUSTÄNDIGEN STAATSSEKRETÄRS (Januar 2000) AN DEN VORSITZENDEN DES PARLAMENTS
  • GRUNDLAGE
    • NATIONALES UND INTERNATIONALES RECHT
    • ERFAHRUNGEN IN DER PRAXIS
  •  ENTHÄLT LEITLINIEN ÜBER
    • BETREUUNG GROßHERBIVOREN IN NATURGEBIETEN (RINDERN, PFERDEN UND SCHAFEN)
    • EINGREIFEN BEI LEIDEN, KRANKHEIT ODER VERLETZUNG
    • TRAGFÄHIGKEIT DER GEBIETE ALS LEBENSRAUM DER TIERE
    • BEIFÜTTERUNG
    • BEKÄMPFUNG VON TIERKRANKHEITEN
    • VERENDETE UND GETÖTETE TIERE
  • UMSETZUNG
    • IN ZUSAMMENARBEIT MIT
      • GEBIETSVERWALTUNGEN
      • VERTRETERN GEMEINNÜTZIGER ORGANISATIONEN

Beweidung durch Tiere in freier Wildbahn gibt oft Anlaß zu heißen Diskussionen: über das Risiko für landwirtschaftliche Betriebe, über Exportanforderungen in und außerhalb der EU, über Tierschutzaspekte usw.

Auch im Ministerium selbst hat der Plan Diskussionen ausgelöst. Referenten für Veterinärfragen, die Abteilung Landwirtschaft und die Abteilung Naturschutz betrachteten ihn aus verschiedenen Blickwinkeln. Ferner haben Agrarverbände, der Tierschutzverband, die Öffentlichkeit und sogar das Parlament sich in die Diskussion eingemischt. Offenbar war es schwierig, die Information so zu präsentieren, daß jeder ein klares Bild von den Argumenten bekam. Darum wurde beschlossen, ein Papier zum Thema Großgraser in den Naturräumen zu verfassen.

1999 wird dieses Papier fertig sein. Das Ziel ist, über folgende Fragen zu informieren:

  • die Regierungspolitik in Sachen Großgraser in Naturräumen
  • Naturschutzziele: Was läßt sich mit den großen Gräsern erreichen?
  • Tierschutz: Ethik und Reproduktionsfähigkeit des Bestands
  • Tierkrankheiten: Wie bekommt man die Risiken im Griff?
  • rechtliche Fragen
  • Kommunikation und Umsetzung.

8.2 Was wird mit den Ergebnissen gemacht?

  • Anhand der Ergebnisse wird das Parlament kurz informiert (Leitlinie Großherbivoren, sehe 8.3).
  • Sie dienen der Information von Naturmanagement-Organisationen.
  • Sie dienen als Grundlage für die Entscheidungsfindung im Hinblick auf nationales und EU-Recht.
  • Sie dienen als Basis für ein Sonderheft der niederländischen Zeitschrift für Naturschutz, das auch in englischer Übersetzung erscheinen wird.

  • Anhand der Ergebnisse wird das Parlament kurz informiert (Leitlinie Großherbivoren, sehe 8.3).
  • Sie dienen der Information von Naturmanagement-Organisationen.
  • Sie dienen als Grundlage für die Entscheidungsfindung im Hinblick auf nationales und EU-Recht.
  • Sie dienen als Basis für ein Sonderheft der niederländischen Zeitschrift für Naturschutz, das auch in englischer Übersetzung erscheinen wird.

8.3 Leitlinie Großherbivoren

  • BRIEF DES FÜR NATURSCHUTZ ZUSTÄNDIGEN STAATSSEKRETÄRS (Januar 2000) AN DEN VORSITZENDEN DES PARLAMENTS
  • GRUNDLAGE
    • NATIONALES UND INTERNATIONALES RECHT
    • ERFAHRUNGEN IN DER PRAXIS
  •  ENTHÄLT LEITLINIEN ÜBER
    • BETREUUNG GROßHERBIVOREN IN NATURGEBIETEN (RINDERN, PFERDEN UND SCHAFEN)
    • EINGREIFEN BEI LEIDEN, KRANKHEIT ODER VERLETZUNG
    • TRAGFÄHIGKEIT DER GEBIETE ALS LEBENSRAUM DER TIERE
    • BEIFÜTTERUNG
    • BEKÄMPFUNG VON TIERKRANKHEITEN
    • VERENDETE UND GETÖTETE TIERE
  • UMSETZUNG
    • IN ZUSAMMENARBEIT MIT
      • GEBIETSVERWALTUNGEN
      • VERTRETERN GEMEINNÜTZIGER ORGANISATIONEN

8.1 Der Kontext

Beweidung durch Tiere in freier Wildbahn gibt oft Anlaß zu heißen Diskussionen: über das Risiko für landwirtschaftliche Betriebe, über Exportanforderungen in und außerhalb der EU, über Tierschutzaspekte usw.

Auch im Ministerium selbst hat der Plan Diskussionen ausgelöst. Referenten für Veterinärfragen, die Abteilung Landwirtschaft und die Abteilung Naturschutz betrachteten ihn aus verschiedenen Blickwinkeln. Ferner haben Agrarverbände, der Tierschutzverband, die Öffentlichkeit und sogar das Parlament sich in die Diskussion eingemischt. Offenbar war es schwierig, die Information so zu präsentieren, daß jeder ein klares Bild von den Argumenten bekam. Darum wurde beschlossen, ein Papier zum Thema Großgraser in den Naturräumen zu verfassen.

1999 wird dieses Papier fertig sein. Das Ziel ist, über folgende Fragen zu informieren:

  • die Regierungspolitik in Sachen Großgraser in Naturräumen
  • Naturschutzziele: Was läßt sich mit den großen Gräsern erreichen?
  • Tierschutz: Ethik und Reproduktionsfähigkeit des Bestands
  • Tierkrankheiten: Wie bekommt man die Risiken im Griff?
  • rechtliche Fragen
  • Kommunikation und Umsetzung.

8.2 Was wird mit den Ergebnissen gemacht?

  • Anhand der Ergebnisse wird das Parlament kurz informiert (Leitlinie Großherbivoren, sehe 8.3).
  • Sie dienen der Information von Naturmanagement-Organisationen.
  • Sie dienen als Grundlage für die Entscheidungsfindung im Hinblick auf nationales und EU-Recht.
  • Sie dienen als Basis für ein Sonderheft der niederländischen Zeitschrift für Naturschutz, das auch in englischer Übersetzung erscheinen wird.

  • Anhand der Ergebnisse wird das Parlament kurz informiert (Leitlinie Großherbivoren, sehe 8.3).
  • Sie dienen der Information von Naturmanagement-Organisationen.
  • Sie dienen als Grundlage für die Entscheidungsfindung im Hinblick auf nationales und EU-Recht.
  • Sie dienen als Basis für ein Sonderheft der niederländischen Zeitschrift für Naturschutz, das auch in englischer Übersetzung erscheinen wird.

8.3 Leitlinie Großherbivoren

  • BRIEF DES FÜR NATURSCHUTZ ZUSTÄNDIGEN STAATSSEKRETÄRS (Januar 2000) AN DEN VORSITZENDEN DES PARLAMENTS
  • GRUNDLAGE
    • NATIONALES UND INTERNATIONALES RECHT
    • ERFAHRUNGEN IN DER PRAXIS
  •  ENTHÄLT LEITLINIEN ÜBER
    • BETREUUNG GROßHERBIVOREN IN NATURGEBIETEN (RINDERN, PFERDEN UND SCHAFEN)
    • EINGREIFEN BEI LEIDEN, KRANKHEIT ODER VERLETZUNG
    • TRAGFÄHIGKEIT DER GEBIETE ALS LEBENSRAUM DER TIERE
    • BEIFÜTTERUNG
    • BEKÄMPFUNG VON TIERKRANKHEITEN
    • VERENDETE UND GETÖTETE TIERE
  • UMSETZUNG
    • IN ZUSAMMENARBEIT MIT
      • GEBIETSVERWALTUNGEN
      • VERTRETERN GEMEINNÜTZIGER ORGANISATIONEN

Beweidung durch Tiere in freier Wildbahn gibt oft Anlaß zu heißen Diskussionen: über das Risiko für landwirtschaftliche Betriebe, über Exportanforderungen in und außerhalb der EU, über Tierschutzaspekte usw.

Auch im Ministerium selbst hat der Plan Diskussionen ausgelöst. Referenten für Veterinärfragen, die Abteilung Landwirtschaft und die Abteilung Naturschutz betrachteten ihn aus verschiedenen Blickwinkeln. Ferner haben Agrarverbände, der Tierschutzverband, die Öffentlichkeit und sogar das Parlament sich in die Diskussion eingemischt. Offenbar war es schwierig, die Information so zu präsentieren, daß jeder ein klares Bild von den Argumenten bekam. Darum wurde beschlossen, ein Papier zum Thema Großgraser in den Naturräumen zu verfassen.

1999 wird dieses Papier fertig sein. Das Ziel ist, über folgende Fragen zu informieren:

  • die Regierungspolitik in Sachen Großgraser in Naturräumen
  • Naturschutzziele: Was läßt sich mit den großen Gräsern erreichen?
  • Tierschutz: Ethik und Reproduktionsfähigkeit des Bestands
  • Tierkrankheiten: Wie bekommt man die Risiken im Griff?
  • rechtliche Fragen
  • Kommunikation und Umsetzung.

8.2 Was wird mit den Ergebnissen gemacht?

  • Anhand der Ergebnisse wird das Parlament kurz informiert (Leitlinie Großherbivoren, sehe 8.3).
  • Sie dienen der Information von Naturmanagement-Organisationen.
  • Sie dienen als Grundlage für die Entscheidungsfindung im Hinblick auf nationales und EU-Recht.
  • Sie dienen als Basis für ein Sonderheft der niederländischen Zeitschrift für Naturschutz, das auch in englischer Übersetzung erscheinen wird.

  • Anhand der Ergebnisse wird das Parlament kurz informiert (Leitlinie Großherbivoren, sehe 8.3).
  • Sie dienen der Information von Naturmanagement-Organisationen.
  • Sie dienen als Grundlage für die Entscheidungsfindung im Hinblick auf nationales und EU-Recht.
  • Sie dienen als Basis für ein Sonderheft der niederländischen Zeitschrift für Naturschutz, das auch in englischer Übersetzung erscheinen wird.

8.3 Leitlinie Großherbivoren

  • BRIEF DES FÜR NATURSCHUTZ ZUSTÄNDIGEN STAATSSEKRETÄRS (Januar 2000) AN DEN VORSITZENDEN DES PARLAMENTS
  • GRUNDLAGE
    • NATIONALES UND INTERNATIONALES RECHT
    • ERFAHRUNGEN IN DER PRAXIS
  •  ENTHÄLT LEITLINIEN ÜBER
    • BETREUUNG GROßHERBIVOREN IN NATURGEBIETEN (RINDERN, PFERDEN UND SCHAFEN)
    • EINGREIFEN BEI LEIDEN, KRANKHEIT ODER VERLETZUNG
    • TRAGFÄHIGKEIT DER GEBIETE ALS LEBENSRAUM DER TIERE
    • BEIFÜTTERUNG
    • BEKÄMPFUNG VON TIERKRANKHEITEN
    • VERENDETE UND GETÖTETE TIERE
  • UMSETZUNG
    • IN ZUSAMMENARBEIT MIT
      • GEBIETSVERWALTUNGEN
      • VERTRETERN GEMEINNÜTZIGER ORGANISATIONEN

10. AUSBLICK

Zusammenfassend möchte ich unterstreichen, daß der Einsatz großer Graser in Naturräumen sehr interessant ist, zunächst mal als Managementinstrument, aber vor allem wegen deren Funktion im Ökosystem. Noch steht dieses Konzept in den Kinderschuhen. Ich hoffe aber, mit diesem Beitrag Denkanstöße für eine Weiterentwicklung der Ideen über vollständigere Ökosysteme gegeben zu haben. Ich hoffe auch, daß in den zuständigen Behörden mehr Referenten davon überzeugt werden, daß es auch in Europa Möglichkeiten gibt, Ökosysteme um große Pflanzenfresser und Fleischfresser und andere von weiträumigen Lebensräumen abhängige Organismen, zu ergänzen.

This article has been written in the year 2000. Some information will be changed and has to be actualised. 

Zusammenfassend möchte ich unterstreichen, daß der Einsatz großer Graser in Naturräumen sehr interessant ist, zunächst mal als Managementinstrument, aber vor allem wegen deren Funktion im Ökosystem. Noch steht dieses Konzept in den Kinderschuhen. Ich hoffe aber, mit diesem Beitrag Denkanstöße für eine Weiterentwicklung der Ideen über vollständigere Ökosysteme gegeben zu haben. Ich hoffe auch, daß in den zuständigen Behörden mehr Referenten davon überzeugt werden, daß es auch in Europa Möglichkeiten gibt, Ökosysteme um große Pflanzenfresser und Fleischfresser und andere von weiträumigen Lebensräumen abhängige Organismen, zu ergänzen.

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